22.11.2022 Müritzeum: MSM bei Schwesig
Im Müritzeum versammelten sich am Abend des 22.11.2022 ca. 120 Bürger um die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und die Landesministerinnen und -minister von MV zu sehen und Ihnen Fragen zu stellen. Bis auf Till Backhaus (krank) und Ministerin Oldenburg sind alle gekommen.
Frau Schwesig begann den Abend mit einer langen Erklärung zur aktuellen Energiekrise.
3 Punkte sind wichtig:
- genug Energie
- bezahlbare Energie
- Energie sparen
NordStream 2 ist keine verlässliche Energiequelle mehr. Daher wird jetzt LNG Gas (Flüssiges Erdgas) mit Schiffen nach Deutschland transportiert.
(Woher das LNG kommt, wurde nicht kommuniziert, im Internet findet man die Antwort: aus den Vereinigten Arabischen Emiraten).
Diesbezüglich gab es später die Nachfrage, wie man es rechtfertigt auf Grund des Krieges nicht mehr mit Russland zu verhandeln, jedoch mit vielen anderen Ländern, deren Weste nicht unbedingt weißer ist. Wie kann das sein?
Auf diese Frage gab es keine Antwort.
Die Ministerpräsidentin lobte, dass wir das 1. Bundesland waren, dass einen Gaspreisdeckel initiieren wollte, bereits im März 2023.
Ergebnis ist, dass wir einen Strompreisdeckel ab Januar 2023 haben und einen Gaspreisdeckel ab März 2023. Der Gaspreisdeckel wird rückwirkend allerdings ab Januar gültig sein.
Der Preisdeckel bezieht sich jeweils auf 80 % des Bedarfs, 12 ct auf Gas und 40 ct auf Strom, Brutto. Wie teuer es wird, wenn man über die 80 % kommt, das ist noch nicht absehbar. Die 80 % wurden definiert, weil die Bevölkerung motiviert werden soll, um zu sparen.
Es sei zu bemerken, dass es für die Industrie andere Regelungen gibt.
Finanzierung in der Energiekrise:
- Unterstützungsfonds mit 1,1 Mrd. Euro
- vom Bund für die Wirtschaft 20 Mio. das Land MV hat auf 40 Mio. aufgestockt
- Wohngeldanpassungen für Rentner, Familien etc.
- Notfallfond für Kindergärten, Krankenhäuser, Schulen, Pflegeheime
Eine Frage der Bürger:
Wie soll das alles finanziert werden?
Antwort: Die Unternehmen, die durch die Energiekrise Übergewinne / Zufallsgewinne erzielen, wird dies gekappt, so dass wir das Geld für die Fonds verwenden können.
Eine weitere Frage der Bürger:
Wie sollen die Bürger, die Wohngeld beziehen oder ähnliches dazu motiviert werden zu sparen?
Antwort: Frau Schwesig vertraut auf den Menschenverstand, sie kennt auch niemanden, der das Fenster auf hat und Heizung auf 5. Die Sozialministerin fügte hinzu (dass sie solche Personen auch nicht kenne) und dass das Wohngeld gedeckelt ist. Dementsprechend ist dort der Verbrauch limitiert.
Weitere wichtige Themen:
- Impfungen und wie der Verstoß gegen das Heilmittelwerbegesetz gerechtfertigt wird - Darauf gab es keine konkrete Antwort. Schwesig sagte, dass sie mit dem heutigen Wissen, damals anders entschieden hätte, was zum Beispiel das Schließen der Spielplätze und das Besuchsverbot in Pflegeheimen angeht. Allerdings ist sie immer noch überzeugt von der Impfung.
- Die Frühchenstation in Neubrandenburg - hier hofft auch Frau Schwesig, dass die Petitionen was bringen. Die Krankenkassen hatten leider mehr "Macht".
- Der Nationalpark - hier wird beobachtet, dass immer mehr Holz aus dem Wald geklaut wird. Frau Schwesig musste sich dazu kurz informieren, ob es verboten ist. Vielleicht sollte man auch die Bevölkerung dazu nochmal aufklären.
- Die Finanzierung der Renovierung der Schulen - hier gab es eine kleine Debatte, da Waren anscheinend Gelder bekommen hat, es leider nicht geschafft hat diese zu verwenden. Um das zu klären, sollen sich Anfang Januar die Verantwortlichen zusammenfinden, um das weitere Vorgehen zu planen.
- Die Feuerwehren - es gab 50 Mio für neue Autos, allerdings sind Feuerwehrhäuser und die Kleidung ebenfalls wichtig. Dafür gibt es aktuell kein Geld.
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Waren, den 10.04.2025
Am Donnerstag besuchten einige Vertreter der Initiative Menschlich Stark Miteinander das Warener Hospiz „Müritzpark“. Nach einer kurzen Führung durch die Einrichtung überreichten sie den engagierten Mitarbeiterinnen eine Spende in Höhe von 785,72 Euro.
Das Geld stammt aus einem emotionalen Vortragsabend mit dem bekannten Bestsellerautor und TV-Moderator Peter Hahne im Warener Bürgersaal. Der Referent begeisterte mit seinem breiten Wissen, seinem großen politischen Erfahrungsschatz, aber auch mit viel Humor, Zuversicht und christlichen Werten. Mehr als 500 Menschen honorierten die Worte Peter Hahnes mit langanhaltendem Applaus, stehenden Ovationen und großzügigen Spenden. Diese Mehreinahmen wurden nun in Absprache mit den Teilnehmern einem guten Zweck zugeführt.
Die Initiative Menschlich Stark Miteinander steht auch weiterhin jeden Montag um 18:30 Uhr auf dem Neuen Markt in Waren (Müritz) für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit ein. Jeder Interessierte ist eingeladen den kraftspendenden Zusammenhalt und die inspirierende Stimmung mitzuerleben
Mit freundlichen Grüßen
Menschlich-Stark-Miteinander









