Stellungnahme Anfrage Nordkurier vom 11.01.2023

auf Ihre Presseanfrage (siehe unten) vom 11.01.2023 nehme ich wie folgt Stellung:
Voranstellen möchte ich meinen Wunsch und die Hoffnung, dass es der Journalistin, die am Montag vor Ort war, gut geht. Sollte dies nicht der Fall sein, bitte ich darum, eine detaillierte Auswertung des vergangenen Montags und einen Blick in die Zukunft vorerst zu verschieben. Einen verletzlichen Menschen aus einer Gruppe heraus zu verängstigen und einzuschüchtern, ist unflätig und zu verurteilen.
Grundsätzlich erfolgt vor jeder montäglichen Veranstaltung ein offener Austausch mit den Einsatzkräften vor Ort (erwartete Teilnehmerzahl, Dauer der Veranstaltung, Redebeiträge, Spaziergangstrecke usw.). Im Anschluss an die Kundgebung wird diese, häufig auch noch am Folgetag, mit der Polizei nachbereitet. Am 09.01.2023 ist jedoch weder dort noch bei unseren Ordnungskräften eine Meldung zu dem Vorfall eingegangen. Somit ist es für uns nicht möglich, darauf sofort adäquat zu reagieren, den Vorfall detailliert einzuschätzen und für die folgenden Wochen Vorkehrungen zu treffen.
Die besagten Personen sind keine Teilnehmer unserer Kundgebungen! Sie stehen nicht mit den Menschen auf dem Markt zusammen, sondern halten sich eher am Rand des Geschehens auf dem Marktplatz auf. Das war anfangs noch anders, unsere deutlichen Botschaften haben sie jedoch anscheinend erreicht. Sie nehmen auch nicht am friedlichen Spaziergang teil, sondern gehen nebenher, benutzen Abkürzungen und versuchen durch ihr plötzliches Auftreten unsere Ordnungskräfte zu stressen. Weder applaudieren sie, noch bringen sie Missfallen zum Ausdruck. Sie sind teilnahmslos.
Insbesondere nach Bekanntwerden ihrer Organisation in einer Partei (Neue Stärke) haben wir wiederkehrend versucht, einen Ausschluss von unseren Veranstaltungen montags zu erwirken. Die Polizei fordert seither mehr Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei aus Schwerin an und führt zumindest bei einem Mitglied sofort nach Betreten des Marktes eine polizeiliche Maßnahme durch (eventuell falsche polizeirechtliche Formulierung, Anm. d. R.). Ein Ausschluss ist ohne Weiteres nicht umsetzbar. Die Polizei ist jedoch so auf diese Gruppe fixiert, dass ihnen beispielsweise meine Probleme, die ich am vergangenen Montag mit einem alkoholisierten Anwohner hatte, nicht aufgefallen sind. Auch diesen bezeichne ich nicht als Teilnehmer der Demonstration.
Wir kritisieren Politik und auch Medien im Großen durchaus heftig, stellen uns jedoch schützend vor die Menschen, die die lokale Politik und die Presse vertreten. Das darf jedoch nicht nur einseitig geschehen.
Eine unvoreingenommene Berichterstattung muss möglich sein – der Fauxpas vom 02./03.01.2023 darf sich nicht wiederholen. Die Initiative Menschlich-Stark-Miteinander besteht bekanntermaßen aus untadeligen Menschen unserer Region, trotzdem werden wir durch Ihre Berichterstattung in unfassbare „Ecken“ verortet. Es gibt Menschen in Waren, die noch nie ein Wort mit mir gewechselt haben, sich aber vor mir fürchten. Sie kennen mich lediglich aus der Presse und ich bin sicher der Letzte, vor dem sich jemand fürchten muss.
Gern würden wir auch einmal unsere Ziele und Motivation in einem Gespräch vorstellen und präsentieren.


Waren, den 10.04.2025
Am Donnerstag besuchten einige Vertreter der Initiative Menschlich Stark Miteinander das Warener Hospiz „Müritzpark“. Nach einer kurzen Führung durch die Einrichtung überreichten sie den engagierten Mitarbeiterinnen eine Spende in Höhe von 785,72 Euro.
Das Geld stammt aus einem emotionalen Vortragsabend mit dem bekannten Bestsellerautor und TV-Moderator Peter Hahne im Warener Bürgersaal. Der Referent begeisterte mit seinem breiten Wissen, seinem großen politischen Erfahrungsschatz, aber auch mit viel Humor, Zuversicht und christlichen Werten. Mehr als 500 Menschen honorierten die Worte Peter Hahnes mit langanhaltendem Applaus, stehenden Ovationen und großzügigen Spenden. Diese Mehreinahmen wurden nun in Absprache mit den Teilnehmern einem guten Zweck zugeführt.
Die Initiative Menschlich Stark Miteinander steht auch weiterhin jeden Montag um 18:30 Uhr auf dem Neuen Markt in Waren (Müritz) für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit ein. Jeder Interessierte ist eingeladen den kraftspendenden Zusammenhalt und die inspirierende Stimmung mitzuerleben
Mit freundlichen Grüßen
Menschlich-Stark-Miteinander









