#Redebeitrag von Regina Cleemann 28.02.2022

Hat unsere Obrigkeit jetzt total den Durchblick verloren oder geht es um die bewusste Spaltung der Gesellschaft in Gut und Böse. Das Letztere ist zu vermuten, will man die Mitglieder des Bundestages nicht komplett als ignorant und wirklichkeitsfremd verdammen.
Machen wir uns noch einmal klar dass die ersten Schritte -einer zahlenmäßig noch nie so großen Regierung nach der Bundestagswahl- die Erhöhung der Diäten war. Weitere finanzielle Polsterungen, wie zum Beispiel die Erhöhung des Wohngeldes u. a. schlossen sich für Bundestagsmitglieder an.
Bei allen Schritten war man sich in der Chefetage der Zustimmung des größten Teiles der Bevölkerung sicher. Es ist nun mal ein zutiefst menschliches Bedürfnis zu vertrauen, ohne alles hinterfragen zu müssen. Und wie gerne würde man das auch tun.
In der Zwischenzeit hat die Inflation das Portemonnaie der gesamten Bevölkerung ab Mittelschicht erreicht. Die leichten Renten- und Mindestlohnerhöhungen wurden uns als wichtige soziale Maßnahmen präsentiert. Sie taugen aber nicht mal als Abpolsterungen für die erhöhten Preise im Handel. Aber erstere haben sich als raffinierte Mittel bewährt, die fälligen Steuern in die Höhe zu treiben.
Die geplante einmalige Zahlung von 125.00 Euro als Entlastungsbeitrag für Bedürftige ist ein kompletter Witz. Ein Witz, den man sich in der Chefetage leisten kann , wenn man meint , die Mehrheit unterstütze diese fragwürdige Politik.
Ganz interessant wird es, wenn im Bundestag klare Fragen gestellt werden zur möglichen finanziellen Verbesserung der Situation in der Bevölkerung, wie zum Beispiel nach Steuersenkungen im Interesse günstiger Spritpreise , wie das in Polen bereits geschieht.
Leider fallen solche Fragen nur den Abgeordneten aus den Reihen der AfD ein. Darum ist die Antwort, die uns als Normalverdienende bestimmt sehr interessieren würde, mehr als knapp : Mit bestimmten Gruppierungen spricht man nicht.
Mit dieser Antwort hat Herr Andreas Audretsch Bündnis 90/ Grüne Herrn Professor Hager, damals Regierungsmitglied in der DDR, weit übertroffen. Dem wurde in einem bedeutsamen Interview die Frage gestellt, ob man nicht von der damals aktuellen Politik Gorbatschows einiges für die DDR übernehmen könne. Die Antwort habe ich nie vergessen: Man muss seine Wohnung nicht mit den gleichen Tapeten tapezieren wie der Nachbar.
Glückwunsch, Herr Audretsch ,zu ihrer Haltung , die so gar nicht passen will zur Nachfolge einer Bürgerrechtsbewegung und den Grünen. Im Übrigen bereiten Sie und Ihre Kollegen mit dieser Art Politik einen starken Rechtsruck für die nächste Bundestagswahl vor, für die ich Sie jetzt schon verantwortlich mache.
Als Mitglieder des Bundestages scheinen alle unter einer Glasglocke zu sitzen , fest auf die Verlässlichkeit gläubiger Bürger vertrauend , dabei krampfhaft festhaltend an einer finanziellen Absicherung, wie sie sie besser nicht haben können und das sogar über das Rentenalter hinaus. Über Verantwortung, die man für seine eigentlich verantwortungsvolle Arbeit als Politiker nicht zu tragen braucht (es sei denn, man hat bei der Doktorarbeit geschummelt) rede ich gar nicht erst.
Und wenn man sich noch an die Aussage des Vaters unseres immer leidenschaftlich auftretenden Bundeskanzlers Olaf Scholz erinnert , der mit naiven Stolz das Gehalt des amtierenden Kanzlers als niedrig im Gegensatz zu den Einkommen der anderen Söhne bezeichnet, dann weiß man, welche Gegensätze in den finanziellen Verhältnissen unserer Gesellschaft herrschen und warum gerne auf eine Vermögenssteuer verzichtet werden kann.
Solange wir uns einteilen lassen in Gut und Böse, wird sich nichts an der aktuellen Politik ändern. Denn man weiß da oben die Mehrheit der Bevölkerung auf seiner Seite und formuliert die Diktatur der Mehrheit über die Minderheit als eine Übergangsform der Demokratie.
Eine Auswirkung der Maßnahmen dieser Übergangsform werden wir alle zu spüren bekommen, wenn ab 15.03. nur noch geimpfte Menschen in medizinischen Bereichen arbeiten dürfen. Wenn meine Information korrekt ist, brauchen diese Mitarbeiter sich dann nicht einmal mehr testen zu lassen, sie sind laut Politiker bestens geschützt, eine Meinung, die bisher in der Realität mehr als vielfach widerlegt wurde.
Und der Politik auch gar nichts ausmacht, denn sie haben den Schuldigen schon lange vorher überführt.

Waren, den 10.04.2025
Am Donnerstag besuchten einige Vertreter der Initiative Menschlich Stark Miteinander das Warener Hospiz „Müritzpark“. Nach einer kurzen Führung durch die Einrichtung überreichten sie den engagierten Mitarbeiterinnen eine Spende in Höhe von 785,72 Euro.
Das Geld stammt aus einem emotionalen Vortragsabend mit dem bekannten Bestsellerautor und TV-Moderator Peter Hahne im Warener Bürgersaal. Der Referent begeisterte mit seinem breiten Wissen, seinem großen politischen Erfahrungsschatz, aber auch mit viel Humor, Zuversicht und christlichen Werten. Mehr als 500 Menschen honorierten die Worte Peter Hahnes mit langanhaltendem Applaus, stehenden Ovationen und großzügigen Spenden. Diese Mehreinahmen wurden nun in Absprache mit den Teilnehmern einem guten Zweck zugeführt.
Die Initiative Menschlich Stark Miteinander steht auch weiterhin jeden Montag um 18:30 Uhr auf dem Neuen Markt in Waren (Müritz) für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit ein. Jeder Interessierte ist eingeladen den kraftspendenden Zusammenhalt und die inspirierende Stimmung mitzuerleben
Mit freundlichen Grüßen
Menschlich-Stark-Miteinander









